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Eigentlich kann man ja ruhigen Gewissens behaupten, das ich das ein oder andere Rad abhabe...

Vor allem, da ich einfach nicht die Finger von Autos lassen kann - erst recht nicht, wenn sie drei Kriterien erfüllen:

1.) ... sie müssen älter als 20 Jahre sein

2.) ... sie dürfen nicht an jeder Ecke stehen

3.) ... vorne muß ein Mitsubishi-Logo kleben

Früher, das heißt so um 1980 herum, war ich ja begeistert von Opel und VW. Bis ich mir dann 1988 den ersten Mitsubishi Colt kaufte. Atemberaubende 82 PS, keine Servo, aber ging ab wie Schmitz Katze. Völlig irritiert mußte ich ab da feststellen, das Wasserpumpen mehr als 30.000 km halten, eine Lichtmaschine nicht bei jeder Inspektion zu tauschen ist und Motoren durchaus jahrelange Vollgasfahrten vertragen...

Nachdem ich jetzt feststellen muß, dass Zeit doch nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, habe ich die Anzahl der für gewöhnlich in meinem Besitz befindlichen Autos runtergeschraubt. Statt wie sonst mich mit bis zu fünf "Baustellen" gleichzeitig herumzuschlagen ist die Zahl auf erträgliche drei gesunken.

Für den täglichen Einsatz und die Wintermonate habe ich mir "Siggi" gegönnt - den Luxuslaster der 90er von - natürlich - Mitsubishi, ein 3,0 L Sigma Kombi Automatik. Ein geräumiger Riese, der nur einen kleinen Nachteil hat: Er säuft wie ein Schauermann am Monatsersten...

Jeder Mann braucht ein Spielzeug. Klar, das ich natürlich über die Stränge schlage. Sowas Schnödes wie ein Fernsteuerauto ist nichts für Vaters Sohn. Also gönne ich mir für das Spielen in der Sandkiste was richtig Feines: einen 1989er Pajero, kurzer Radstand, 3.0 L V6 Benziner mit roundabout 141 Pferdchen. NVA-feldgrau lackiert, mit der Rolle, samt Rundumleuchten und Martinshorn. Und da Hamburgs Straßen zwar mit Schlaglöchern übersäät sind, aber wenig Matsch bieten, tobe ich mit ihm und meinem Copiloten Olli durch den Fürsten Forest bei Osnabrück. Einzige Aufgabe an diesen Wochenenden: Irgendwie versuchen, die Kiste in einem Modderloch so einzuwühlen, das wir steckenbleiben. Hat bislang aber nicht geklappt...

Dann mein Projekt: Ein 1988er 2,6 L Starion Intercooler Widebody. Das Biest ist etwas modifiziert, und mittlerweile dürften an der Hinterachse so knappe 270 PS ankommen. Da es sich um eine Heckschleuder alter Schule handelt macht das Abbiegen bei Regen richtig Spaß...  Angenehmer Nebeneffekt sind die reichlich irritierten Blicke neureicher Berufssöhne, wenn ich Alteisen an der Ampel dafür sorge, das ihre Hengste aus Maranello oder Zuffenhausen wie altersschwache Ackergäule wirken. Aber es ist noch viel Arbeit reinzustecken - doch sollte er an meinem 50ten in dem Zustand sein, den ich mir wünsche, dann bin ich happy...

 

Das älteste meiner "Babies" ist ein 1982er Sapporo 2,0 L GSR - ein traumhaftes typisches 80er-Jahre-Coupe. Innen diese herrliche Kombination von zartbitterschokoladenbraunen Armaturenbrett und Teppich mit eierschalenfarbenem Cord-Gestühl. Rahmen- und B-Säulenlose Türen, einfach nur old-school...

 

Helfen tut mir dabei ein Rudel Bekloppter - okay, nicht wirklich bekloppt, aber was Mitsubishi angeht haben sie genau wie ich leichte Anzeichen von zugedröhnten Gehirnwindungen. Wenn wir dann als - je nach Art des Treffens - Wikinger verkleidet oder Fleischvernichtungsgeschwader auftauchen nennen wir uns "North-Diamonds".

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