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Nightlife in Hamburg, da denken doch alle... Genau! St. Pauli, die Reeperbahn und die große Freiheit.

Zugegeben, das hat seinen Reiz. Als Hamburger sieht man es kaum noch, aber wenn Besuch kommt und man mit ihm nachts über die sündige Meile spaziert zeigt sie sich von ihrer besten Seite. Tagsüber sollte man nicht so genau hingucken, da ist jeder Charme in blauen Müllsäcken verpackt.

Die beste Zeit für einen Reeperbahnbummel ins Samstags-Abend, so ab 22 Uhr... Dann kann man vor Besuchern kaum laufen, bekommt ständig Ellbogen in den Bauch, wird im 2-Minuten-Rhythmus angeschnorrt und achtet wie blöde darauf, nicht von Taschendieben beklaut zu werden.

Wenn Du Musicalfan bist gehst Du in "New York, New York", "Heiße Ecke" oder was gerade läuft, ansonsten laden jede Menge Musikkneipen ein. Rings um den Hans-Albers-Platz sind etliche irische und britische Pubs, in den kleinen Seitenstraßen dröhnt aus jeder Kellerkneipe Musik. Am Ende des Hans-Albers-Platzes liegt das "La Paloma". Hier emfiehlt sich gummierte Kleidung, es sei denn, Du riechst gerne nach 10 Minuten wie der Boden unter dem Zapfhahn... Aber die Stimmung ist super, alles singt, tanzt, flirtet... Geht es dann so langsam auf 4.00 Uhr zu hat das "PJ´s" meistens noch offen - hier sind die Bedienung und die Gäste auch um diese Zeit noch gut drauf, die Getränke preiswert. 

Ein erwähnenswerter Zappelschuppen, sprich Disco, ist die "Rutsche". Der Laden hat gute Musik, nette Gäste, ist aber eigentlich nur eine ehemalige 5-Zimmer-Wohnung, die jetzt den ultimativen Belastungstest erlebt. Hier von der Tanzfläche zur Bar gehen, um kurz ein Bier zu holen? Okay, stell Dir vor, Du liegst bei einer Massenorgie ganz unten und wirst ans Telefon gerufen... 

Die Reeperbahn selber lockt mit Sex-Bars, Strip-Shows und -Shops. Nun, heutzutage gibt das das Internet, da kannst Du es wesentlich billiger genießen. Laß diese Läden den älteren Semestern aus der Provinz oder japanischen Touristen, die kennen das nicht. Aber auch hier verstecken sich einige lustige Kneipen, und wen der rauhe Ton nicht abschreckt sollte mal einen Törn durch sie machen...

Die große Freiheit, das sind heute Discotheken, Kneipen, Life-Clubs. Auch ein Sex-Life-Theater existiert noch und hält einsam die Legende von der Sünde am leben. Witzig sind die Shows hier auf jeden Fall, vor allem da die Inszenierungen doch eher älteres Publikum ansprechen... Pflicht ist ein Besuch des Rock-Cafes, auf diesem Hinterhof befand sich einst der Star-Club, der die Beatles berühmt machte. Einmal über die Straße liegt das Grünspan, und hier rockt es richtig. Ebenso im Kaiserkeller oder auf der Meile in den "Docks".

 

Wem St.Pauli zu schrill ist und wer es gediegen mag geht ins noble Pöseldorf. Hier wird statt Flaschbier Prosecco genuckelt, statt Pizza auf der Hand Austern geschlürft und statt bettelnder Punks stößt man alle 20 Meter auf Ferrari, Porsche und co... Dafür bekommt man aber hier die schönsten Hamburgerinnin zu sehen,fragt sich bloß ob man die mit seinem 96er Lancer beeindrucken kann...

 

Und auch hier ist St.Georg eine Alternative. Die Kneipen laden bei schönem Wetter zum Draußensitzen ein, und das Publikum ist international. Na gut, ein großer Teil kommt aus Südosteuropa, aber das Flair ist gemütlich mit leicht mediterranem Touch.

 

 

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