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Kapitel eins, Shoppen....

Wenn Du männlich bist kommst Du wohl kaum wegen des Shoppens nach Hamburg - wahrscheinlich ist da eher, das Du Deine bessere Hälfte dabei hast und als Ausgleich für 3 Stunden St.Pauli 9 Stunden Shopping anbieten mußtest. Das hast Du nun davon...

Natürlich wissen die hamburger Kaufleute das, und aus diesem Grund ist unsere Innenstadt eine Ansammlung von Einkaufspassagen, die alle dicht aufeinanderfolgen, unterbrochen von einigen großen Kaufhäusern. Vom Hauptbahnhof bis zum Gänsemarkt erstreckt sich dieser fleischgewordene Traum wollüstigen Kaufrausches, einzig gedacht, auch bei schlechtem Wetter kreditkartenbewaffneten Frauen den letzten Cent abzuknöpfen. Du willst mit, anstatt Dich in eine Bar zu setzen und darauf zu warten, das Deine Holde sich mit 43 Tüten irgendwo hingesetzt hat und auf Deine Tragkraft zählt? Nun, laß es mich mal so sagen... Das sind ca. 1,5 km Strecke, dazu kommen die mehrstöckigen Konsumtempel, also rechne mal lieber mit dem vierfachen. 6 Kilometer, davon die Hälfte Schuh- und Klamottenläden. Sehr schön, ich sehe Du überlegst.

Falls es sich also wirklich nicht umgehen läßt, das Du mitlatscht, dann ein paar Tips: In fast jeder Passage gibt das exquisite Tabakläden, die einige schöne Pfeifen und -Tabake anbieten. Im Hanseviertel kannst Du in der Buchhandlung Weede alles an Literatur über Schiffe, Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen bekommen. Überall gibt es Cafes und Bars, in denen sich in Sichtweite der Shops gemütlich das Resultat der Geldvernichtung abwarten läßt. Einige Antiquariate und Gallerien bieten was für den kulturellen Genuß, leider hat hier noch kein Baumarkt eröffnet...

Wo werden die Frauen auf jeden Fall reinstürmen? Klar - Karstadt! Das Erdgeschoß sieht aus, als hätte Douglas Betriebsausflug, mit der Duftwolke die darüber liegt kann man einen A380 von Hamburg nach Shanghai fliegen. Dann natürlich noch das Alsterhaus. Du glaubst zwar, das sei genau wie Karstadt, aber Deine Frau wird Dir schon klarmachen, das es sich hier um etwas völlig anderes handelt ( ich lebe seit 48 Jahren in Hamburg und weiß immer noch nicht, was der Unterschied ist...). Dann folgen die Europa-Passage, die Gerhof-Passage, die Kaufmanns-Passage usw. usw. Am Ende hast Du Blasen an den Füßen und Deine Frau Schuhe für 5 Leben... Plus Handtaschen, plus Handschuhe, plus Schals, plus plus plus... Und Du ein Minus auf dem Konto...

 

Kapitel zwo, Essen...

Da ich ein absoluter Genußmensch bin kenne ich mich natürlich hierbei bestens aus... Ich schreibe dieses Kapitel für den normalen Besucher, also nicht Vizedirektor  Karl von Dingsbums, sondern eher für Menschen wie Du und ich.

Gehen wir vom normalen Touristen aus, der für ein Wochenende oder ein paar Tage mehr hier weilt. Wo kann man gut essen, preiswert, richtig schön norddeutsch? Nun, dann gehen wir mal uhrzeitmäßig vor....

Frühstück ist wichtig. Und da gibt das nur eine Adresse, in der Nähe vom Schlachthof "Erikas Eck" (Kampstraße/Sternstraße). Für unter 5 Euro bekommt man hier zwei dick belegte halbe Brötchen, ein Ei und einen dicken Pott Kaffee. Wohlgemerkt - ab 0.00 Uhr! Ansonsten kosten weitere halbe Brötchen 90 Cent, und das teuerste auf der warmen Speisekarte ist das XL-Rumpsteak für 12,90 Euro. Davon werde sogar ich mehr als satt! Das Publikum ist bunt gemischt, Taxifahrer, Schlachter, Künstler, Polizisten - hier kommen sie alle her...

So, das langt bis Mittag... Und was nun? Der Magen knurrt, aber man weiß nicht. Quer über die Stadt sind die Restaurants vom "Blockhouse" verteilt. Hier gibt das die besten Steaks östlich von Argentinien. Aber auch leckere Salate, falls der Hunger doch nicht so groß ist. Sollte man sich gerade auf St.Pauli befinden ist das Steakhouse vom Hotel Alt-Hamburg am Hans-Albers-Platz ein Tip. Die Portionen sind groß, die Preise klein, und wer über das Ambiente der späten 70er hinwegsehen kann wird überrascht.

Aber das ist doch nicht typisch norddeutsch? Oller Meckerbüdel - na gut, dann ab in den "Old Commercial Room", genau neben unserem Wahrzeichen, dem "Michel". Hier kannst Du Dir entweder "Birnen, Bohnen und Speck" bestellen oder aber das original "Labskaus". Guck nicht so auf Deinen Teller, das schmeckt! Ich geb ja zu, das es vom optischen her gewöhnungsbedürftig ist, aber der Geschmack... Aber auch typische Fischgerichte wie "Pannfisch" bekommt man hier.

Abends empfiehlt sich das "Rodizio" am Hafen, in der Ditmar-Koel-Straße. Das zu erklären dauert länger, nur so viel sei erzählt: Dauernd kommen Kellner an den Tisch und bringen Spieße mit verschiedenen Fleischsorten. Davon kann man so oft nehmen wie man mag. Von den Beilagen auch, vom Salat auch, vom Dessert auch... Für gewöhnlich werde ich danach von 5 hamburger Schauerleuten ins Auto gehievt...

Ein kleiner Snack gefällig? Da hilft nur eines - der süchtig machende Hot-Dog von Jürgen Klaenhardt in seinem Danmark-Snack auf der Reeperbahn. Preiswert und lecker, den könnte man mir mit der Spritze verabreichen. Im Übrigen ist Jürgen gleichzeitig Europas ältester Rallycrossfahrer - mit zarten 75 Jahren...

Wem nach südlicher Küche ist sollte am Hauptbahnhof den "Steindamm" aufsuchen. Auf dieser Miniaturausgabe der Reeperbahn gibt viele türkische Gaststätten, die leckere anatolische Küche zu kleinen Preisen abieten.

Ansonsten ist Hamburg voll von asiatischen, italienischen, indischen und anderen -ischen Restaurants. Wer die Augen offen hält findet auf jeden Fall etwas...

Und wer gerne Cocktails schlürft - nun, der muß zu Uwe. Nicht Seeler, sonder Christiansen. In seiner Bar am "Pinnasberg" gibt es die besten Cocktails der Stadt... Der Stadt? Uwes Bar wurde schon unter die Top 10 Europas gewählt....

 

to be continued...

 

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